
Etliche Zugaben und langanhaltender Beifall für das Abschlusskonzert des Hückelhovener Gospelworkshops.
VON ANNA BRENDT
HÜCKELHOVEN Mit Klatschen, Schnipsen und viel Bewegung wurden die Zuhörer am Sonntagabend förmlich aus ihren Sitzen gerissen. Die Sängerinnen und Sänger des zweiten Gospelworkshops in Hückelhoven begeisterten ihre Besucher mit ihrem Abschlusskonzert. Nach drei Tagen mit intensiven Proben war es auch für die bisher unerfahrenen Teilnehmer kein Problem, auf der Bühne die Lieder zu präsentieren.
Begeistert waren nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Musiker und ihre Dozenten. Hubert Minkenberg, Angelika Rehaag und Wolfgang Zerbin schafften es trotz der kurzen Zeitspanne, mit ihren Gruppen auch schwierige Stücke einzustudieren und eindrucksvoll aufzurühren.
Nach einer Begrüßung durch Hubert Minkenberg machte die Gruppe von Angelika Rehaag den Anfang. Mit einem ruhigen „Hallelujah" und dem rhythmischen Stück „A move of God is on the way" zeigte der Chor nicht nur seine Wandelbarkeit, sondern auch viel Schwung, der die Besucher sofort begeisterte.
Obwohl die Teilnehmer sich zuvor nicht kannten und nie zusammen geprobt hatten, zeigten sie sich als gute Einheit. Der Einstieg in das Konzert war vmit Bravour geschafft.
Der zweite Chor, diesmal geleitet von Hubert Minkenberg, zeigte eine ganz andere Seite des Gospel. Die Teilnehmer des Workshops hatten zwei Stücke aus einer Gospelmesse erarbeitet.
Eine solche Messe sei sher ungewöhnlich, da Gospel in der katholischen Kirche kaum vorkomme, sagte Minkenberg. "Aber wir arbeiten dran", versicherte er den Zuhörern mit einem Lachen.
Wie erwartet fielen die Stücke „Hallelujah" und „Kyrie" ruhiger aus, trafen aber dennoch den Geschmack der Besucher. Mit dem letzten Stück, dem bekannten „Going up yonder", rundete die Gruppe ihren Auftritt gelungen ab.
Die letzte Gruppe mit Wolfgang Zerbin beendete den ersten Teil des Konzertes mit einem ebenfalls gelungenen Auftritt.
Nach einer Text-Übersetzung präsentierten die Musiker den Jackson-Hit "Man in the mirror". Dann folgten auf Deutsch der Popsong "Himmel auf" von der Band Silbermond und das Lied "Keine Liebe ist so groß". Später sangen alle Teilnehmer gemeinsam unter wechselnder Leitung der drei Dozenten. Dabei bildete das Lied "Open the eyes of my heart, Lord" ein Highlight im Konzert. Dirigentin Angelika Rehaag forderte die Besucher auf, das eingängige Lied mitzusingen. Es gab etliche Zugaben und viel Applaus.
WORKSHOPCHOR
Engagement für den Neujahrsempfang
Den Gospelworkshop gibt es alle zwei Jahre. Er richtet sich an singfreudige Laien. Diesmal gab es 112 Teilnehmer von 12 bis 80 Jahre.
Die Stadt unterstützt das Projekt und buchte die Sänger für den Neujahrsempfang 2014.
(Rheinische Post vom 11. Juni 2013)

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