
Hückelhoven
Bereits zum dritten Mal stand die Stadt Hückelhoven für ein Wochenende ganz im Zeichen der Gospels. Auch völlig unerfahrene Sängerinnen und Sänger konnten sich dazu anmelden und wurden von
professionellen Größen des Gesangs betreut. In zweieinhalb Tagen intensivem Üben mit drei Dozenten und in unterschiedlichen Chorzusammenstellungen, lernten die Teilnehmer verschiedene, oft
unbekannte Gospelsongs, die sie dann im Abschlusskonzert in der Aula vor Publikum präsentierten.
Vor 16 Jahren griff Herbert Minkenberg die Idee der Gospelworkshops auf. Der populäre Kirchenmusiker Thomas Gabriel hatte ihn nach Mainz eingeladen, bei einer Veranstaltung mitzuwirken. Durch den
Erfolg angespornt, setzte er diese Form des gemeinsamen Chorsingens an einem Wochenende fort. Er lud andere Dozenten ein, mitzuwirken und so entstand letztendlich dieses Konzept zu der jährlichen
Reihe an Gospelworkshops in Hückelhoven. Minkenberg, der selbst aus dem Stadtgebiet kommt, äußert sich lobend über das Engagement der Stadt, die das Konzept fördert und betreut und weist darauf
hin, es gebe nur wenige Städte mit dieser hohen Bereitschaft an Unterstützung. Dabei gibt es keine finanzielle Aufwendung - das Projekt trägt sich mit den Teilnehmergebühren. Doch ohne die
Bereitstellung der Räume wäre es nicht zu verwirklichen. Auch die Versorgung der Chorsänger durch ein Catering über die Zeit der Proben organisiert die Stadt.
"Singen befreit die Seele und bringt Menschen aller Völker zusammen", sagte einst die bekannte Gospelsängerin Lillian Boutté. Freude und Spaß ist die Motivation der etwa 90 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer und die Möglichkeit, von erfahrenen Dozenten in kurzer Zeit eine Menge zu lernen - für sich selbst und sein eigenes Wohlbefinden. So ist es doch ein völlig anderes Erleben, ob man zu
Hause unter der Dusche oder mit 90 Gleichgesinnten in einem Chor im Konzert singt. Deshalb waren viele Sänger auch von außerhalb der Stadtgrenzen angereist. Einige kamen aus Düsseldorf, aus
Krefeld oder auch aus Heinsberg nach Hückelhoven. Während des gesamten Wochenendes begleiteten drei junge Profimusiker den Chor, übten mit ihnen und gaben den Takt an, sooft dies benötigt wurde:
Johan Leenders am Piano, Gerd Peitzmeier spielte den Bass, und Robert Hurasky ergänzte mit dem Schlagzeug. Das Konzept sieht vor, dass zum Singen drei Gruppen gebildet werden. Das ermöglicht ein
intensiveres Betreuen der Sänger, die jeweils ein Dozent unterrichtet. So wird parallel in unterschiedlichen Räumen geprobt. Nur das Singen im großen, gemeinsamen Chor - abwechselnd mit allen
Dozenten - findet gemeinsam in einem Raum statt. Und gemeinsam freuten sich am Ende alle über den Applaus des Publikums.
(Rheinische Post 16.06.2015)

Kommentar schreiben
Monnie Schrom (Mittwoch, 01 Februar 2017 19:29)
Way cool! Some extremely valid points! I appreciate you penning this write-up and also the rest of the website is also very good.
Mui Yarber (Montag, 06 Februar 2017 19:46)
Pretty great post. I just stumbled upon your weblog and wished to mention that I've truly loved browsing your weblog posts. In any case I will be subscribing in your rss feed and I'm hoping you write once more very soon!